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George Meredith über Träume. Meredith schreibt in seinem Roman „Celt and Saxon” Folgendes:
Wir sprechen nicht über unsere Träume, wenigstens nicht über jeden Traum. Besonders zurückhaltend sind wir über die Träume, die unser stolzes Ich, des leitenden Willens beraubt und steuerlos den Wellen preisgegeben, offenbaren. Wie verworfen kommen wir uns vor! Das abgetakelte Schiff umgibt noch etwas von der Grösse des überstandenen Sturmes, die von Leidenschaften hin und her geworfene Seele aber wird gleichmütig entblösst, niedergeschlagen und ausgenutzt. Wenn das Unbewusste dir während des Schlafes phantastische Streiche spielt, so lüfte den Vorhang nicht; erst wenn wir uns blosstellen, kann man uns eine Schuld beimessen. Das Ideal des gebildeten Engländers ist römischen Ursprungs in der streng geforderten Selbstunterdrückung und, dass ihm dies gelegentlich schwer fällt, zeigt den verwandten Typus. Willst du, o Beobachter der Rasse, das vielleicht hypokritisch nennen? Es ist ihre wahre Natur, deren Disziplin mit der Zivilisation Schritt gehalten hat.”
Ernest Jones.