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Der Verfasser weist auf die Zusammenhänge zwischen Mythus, Traum und Dichtung hin und betont die Bedeutung der Komplexe für deren Entstehung. Er betrachtet das Schaffen des Künstlers als therapeutisch wirksam. „Wie könnte einer alle diese Krankheiten der Phantasie, Neid, Hass, Eifersucht und Begierde, aushalten, wenn es nicht das Sanatorium der Kunst gäbe? Wahn und Neurose stellen misslungene Fluchtversuche aus unverträglichen Vorstellungen und daraus entspringenden Affekten dar; Traum und Dichtung gelungene Abzugsquellen. Nicht ohne Grund haben alle Dichter immer wieder betont, dass ihre Werke Bruchstücke einer grossen Konfession seien.” Auch die hysterische Identifikation des Dichters mit seinen Personen stützt des Verfassers Ansichten. „Flaubert schreibt, er habe bei der Vergiftungsszene der armen Emma Bovary den Arsenikgeschmack auf der Zunge gespürt und mehrere Male erbrochen. „Sie ist tot!” rief Kleist unter Tränen, als er das Ende der Penthesilea geschildert hatte. E. T. A. Hoffmann glaubt sich von den Gestalten seiner Phantasie verfolgt.”