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Vorläufer der Psychoanalyse. Ich möchte hier auf die trefflichen Worte C. W. Hufeland's verweisen, die er als Vorwort zu Immanuel Kant's Schrift „Von der Macht des Gemüts durch den blossen Vorsatz seiner krankhaften Gefühle Meister zu sein” im Mai 1824 in Berlin niederschrieb. Er führt nach einigen einleitenden Worten und nach einer treffenden Versinnbildlichung des Menschen als Reiter eines wilden Pferdes folgendes aus:
Wir wollen keineswegs den Eiufluss des Leiblichen auf das Geistige leugnen. Aber eben so auffallend, ja nach grösser ist die psychische Macht des Geistes über das Leibliche. Sie kann Krankheiten erregen und heilen. Ja sie kann töten und lebendig machen. Sehen wir nicht sehr häufig durch Schrecken und andere Leidenschaften, also durch geistigen Einfluss, Epilepsie, Ohnmachten, Lähmungen, Blutflüsse