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In einer Knabenpension, wo ich mit den Pensionären „Arbeitsstunde” hatte, konnte ich oft folgendes auffallende Verhalten einer Hündin (Windspiel) beobachten. Während wir am gemeinsamen Arbeitstische sassen, lag sie meist in einer Ecke des Zimmers. Wenn sie durch die Türe die Stimme der Schwester des Pensionsvorstehers hörte, wurde sie unruhig und heulte schliesslich unter lebhaftem Kratzen an der Türe. Da sie nicht hinausgelassen werden durfte, sie uns aber störte, jagten wir sie unsanft in ihre Ecke. Nun geschah es mehrere Male, dass sie ein Bein, das ihrer mangelnden Neigung, sich auf ihren Platz zu begeben, nachhelfen sollte, umklammerte und Begattungsbewegungen machte, nach deren Beendigung sie sich still in ihren Winkel verzog. Wir betrachteten die Sache erst als Spielerei; nachher wurde uns der Vorgang klar. Später erfuhr ich, dass die Hündin von der genannten Dame dem Bruder überlassen worden war, weil sie niemand gestattete, der Dame die Hand zu reichen, und weil sie durch „Zärtlichkeit” lästig fiel. Daher war auch Befehl gegeben, sie nie aus dem Zimmer zu lassen, wenn die Dame bei ihrem Bruder zu Besuch war.
In meiner Studentenzeit sah ich folgendes: In der Luisenstrasse in Berlin vor dem damaligen Reichsgesundheitsamt stand ein Hundewagen mit einem Hunde an der Deichsel. Dieser lag auf einem alten Sack und schien zu schlafen. Da kamen die Gardefüseliere vom Tempelhofer Felde mit Musik. Der Hund wurde unruhig, fing an zu heulen, und als nach den Pfeifern und Trommlern die Blechmusik und die Pauke einsetzte, wurde er ganz rasend, riss den Wagen herum und witterte in der Luft herum. Plötzlich sprang er über die schmale Deichsel und machte so lebhafte Koitusbewegungen, dass eine Ejakulatio erfolgte. Dann legte er sich wieder ruhig hin.
Eine Dachshündin von schon respektablem Hundealter war Witwe geworden und wurde, wenn sie läufig war, sorgfältig bewacht, weil sie nicht mehr belegt werden sollte. Zeitweise versuchte sie bei ihrem Herrn und bei ihrer Herrin an Ar