You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Verf. beschreibt einen Fall, in dem der Beobachtete einen anscheinend unmotivierten Hass gegen Katzen hatte. Dieser Hass manifestierte sich in Misshandlungen der Tiere, woran der Beobachtete eine Freude hatte. Während der Psychoanalyse fiel ihm nach einem sexuellen Traume ein, dass er als 13 jähriger Knabe unbestimmte Neigungen zu einer jungen Magd hatte und gerade zur selben Zeit der „sexuellen Vorstufe” kam es oft vor, dass nachts Katzen aus dem Hofe in sein Zimmer durchs Fenster sprangen und er seine Freude hatte, sie aus dem Fenster zu schleudern.
In dieselbe Zeit fällt die Verunstaltung seines eigenen Katers, dem der Schwanz abgehauen wurde, was in ihm auch den Abscheu gegen Katzen verstärkte. Nach dieser Psychoanalyse schwand sein Hass gegen Katzen.
Verfasser betrachtet den Ursprung des Hasses gegen Katzen in sadistischen Neigungen.
Nach M. Kroll, Moskau, in der Zeitschrift f. d. ges. Neur. u. Psych.
mitgeteilt von Dr. Bernhard Dattner.