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Der ungenannte Verfasser sucht die Rolle, welche der Frauenfuss als erotisches Mittel in der Weltliteratur spielt, zu verfolgen. Er weist darauf hin, dass Magdalena des Heilands Füsse und Kundry Parsifals Füsse salbt. Er würdigt ferner die Bedeutung des Frauenfusses im Märchen (z. B. Aschenbrödel), den Fussfetischismus bei Rétif de la Brétonne und Sacher-Masoch. Noch in den „Meistersingern” von Wagner ist dieser Fetischismus nachweisbar.
Es wäre ein dankbares Thema, diese Perversion und ihre Symbolik vom psychoanalytischen Standpunkt aus zu erforschen.
Dr. Theodor Reik.