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Da die Kasuistik ausführlich analysierter Zahlenträume noch nicht allzu reichhaltig ist, dürfte die folgende Mitteilung einer Zahlentraumanalyse nicht ohne etwelche Berechtigung sein.
Ein in psychoanalytischer Behandlung stehender Zwangsneurotiker hat folgenden Traum: „Ich sass an einer grossen Tafel, es waren lauter mir unbekannte Menschen. Man sagte von einigender Tafelgenossen, die wärenet was über 60 Jahre alt, obwohl sie nur etwas über 30 Jahre alt zu sein schienen. Ich fragte einen Tisch genossen, der auch zu jener Familie zu gehören schien, wie alt er denn mich schätze. Es antwortete unbedenklich „68 Jahre alt”. Ich war darüber recht unangenehm berührt und rief aus: „68 Jahre! Wissen Sie denn nicht, dass ich noch nicht 30 Jahre alt bin?” Dann dachte ich im Traume noch lange darüber nach und musste auch an 86 denken.”
Bevor wir auf die Analyse des Traumes eingehen, möchte ich zum besseren Verständnis vorausschicken, dass der Träumer in der letzten Zeit viel darüber nachdenken musste, dass er die erste Hälfte seines Lebens schon durchlebt, ohne eigentlich zu wissen, wie und dass er noch nichts geleistet habe. Ein anderer Aktualkonflikt des Patienten ist seine Frau, die gegen seinen Willen wieder gravid geworden ist, was ihm aus verschiedenen Gründen recht unangenehm ist und seine Widerstände gegen die Frau noch verstärkt hat.
Dem Träumer macht die Stelle „68 Jahre alt” am meisten Eindruck. Sein erster Einfall dazu ist „25 + 30; 25 Jahre zählt meine Frau. ich 30 Jahre, dann komme ich auf folgenden Gedanken: