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Die Psychoanalyse in der modernen Lyrik. In den Versen von Johannes R. Becher (Verlag von Heinrich F. S. Bachmair, Berlin, 1912) finden sich sehr viele Stellen, welche die Kenntnis der Freud'schen Werke verraten, es sei denn, der Dichter habe seine Erkenntnisse aus dem Unbewussten seiner Kunst geschöpft. So finden wir ein Gedicht „Befreiung”, dem die folgenden Verse entnommen sind:
„Die Wünsche, die ich tags gedacht,
Sehnsüchte, die ich tags nicht stillen konnte,
werden die Ängste meiner Nacht.
Sie glüh'n Wahn,
den ich nicht fliehen kann,
dass ich in Feuer rings und Flammen steh',
in der Geliebten meine Matter seh',
meinen Vater, wie einen Frass der Hunde.….
Und! Und!