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Dem „Buch vom gesunden und kranken Menschen” von Dr. C. E. Bock, weiland Professor der pathologischen Anatomie in Leipzig, entnehme ich die folgenden Stellen. Wann das Buch erschienen ist, ist mir nicht bekannt. Ich weiss nur, dass es um das Jahr 1870 schon ein altbeliebtes Hausbuch war. Die mir vorliegende sechzehnte Auflage (neu bearbeitet von Dr. W. Camerer, Oberamtsarzt in Arach) stammt aus dem Jahre 18982).
„Dass durch dieselbe die Lebensfrische eines guten Teiles unserer jetzigen Generation schon in der Jugend untergraben wird, ist gewiss, allein dass die Folgen der Onanie so schlimm wären, wie sie invielen Büchern geschildertwerden, istunwahr. Schon oft wurden durch diese übertriebenen Schilderungen Personen, die früher einige Zeit der Onanie ergeben waren, ganz unnützerweise in Angst und Verzweiflung gebracht.” — „Das Unvermögen zum Beischlaf bei solchen, die früher Onanie getrieben haben, ist meist eine Folgeder Melancholie and des Misstrauens auf ihre eigene männliche Kraft, welches vielen Onanisten eigen ist, und verschwindet in der Ehe, bei regelmässigem Gesehlechtsverkehr in solchen Fällen stets.” — „Es ist daher nichts verkehrter, als die Onanisten barsch zu behandeln und als die ärgsten Sünder zu betrachten.” —„Nicht genug kann bei Knaben vor heftigen und häufigen Rutenhieben auf den