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Ein fünfjähriger Junge kommt zu einer Dame auf Besuch, deren Mann soeben nach einer längeren Mastkur aus einem Tuberkulosesanatorium zurückgekehrt ist. Der Mann hatte 32 Pfund zugenommen und sah auffallend dick aus. Der Junge starrt den Mann lange verwundert und misstrauisch an. Dann zieht er die Dame in ein anderes Zimmer und sagt ihr heimlich ins Ohr: Tante — weisst du, der Onkel wird dir bald einen Jungen bringen. Deshalb ist er krank und wird immer dicker. Immer dicker, bis er so dick wird, so dick, dass er platzt. Denn musst du ihn ins Bett legen und darfst nicht hineingehen, bis das Kind dich ruft. So wars auch bei Mama, als Bubi kam … Margarete Petersen.
Der Herr Major kommt nach längerer Abwesenheit zu seiner Frau auf Besuch. Die kleine Marie erkennt den Papa nicht. Papa sitzt bei der Mama und streichelt ihre Hand. Marie sieht eine Zeitlang zu, dann geht sie auf Papa zu, zieht die Hand weg und versucht in ungeschickter Weise das Streicheln nachzumachen. Ihre Miene drückt deutlich aus: Die Hand gehört mir, das ist meine Mama! St ekel.
Goethe soll an Pavornocturnus gelitten haben, wenn man den Berichten der Bettina von Arnim trauen darf. Auch scheint er den Tod seines Bruders mit innerer Genugtuung begrüsst zu haben. Wir finden in den Briefen Bettinas an Goethe folgende zwei sehr interessante Stellen:
„Von seiner (Goethe's) Kindheit — wie er schon mit 9 Wochen ängstliche Träume gehabt, wie er allerlei sonderbare Gesichter geschnitten und wenn er auf