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Die slawischen Volksstämme glauben bis auf den heutigen Tag an die Herrschaft besonderer Elementargeister der Luft, des Wassers, der Wälder und Felder. Viele Schöpfungen des Volkes, die im Anfange des russischen historischen Lebens entsprangen, enthalten viele derartige Glaubensansichten.
Aphanassieff führt viele Beispiele von Geisterglauben aus den der Landbevölkerung geläufigen Ausdrücken an. Snegiereff findet die Bekundung dieses Glaubens in den Volkssprichwörtern und Gebräuchen. In Nerechta, zum Beispiel, bei einer Einweihungsfeier wendet sich der Gastgeber, Brot und Salz in der Hand haltend, an den Hausgeist mit den Worten: „Grossväterchen, beliebe deinen neuen Platz einzunehmen”.
Die Bauern des Gouvernements Smolensk wenden sich mit folgendem Bannspruche an die umgebenden Geister: „Grossväterchen Hauswirt und Grossmütterchen Hauswirtin, Grossväterchen Waldbeherrscher und Grossmütterchen Waldbeherrscherin, Grossväterchen Wasserherr und Grossmütterchen Wasserherrin, Grossväterchen Herr des Feldes und Grossmütterchen Herrin des Feldes, verzeihet mir Sünder und Unwürdigem (Verneigung nach den vier Weltgegenden), helfet, unterstützet, schenket gute Gesundheit”. Die heidnischen Volksgötter, an die, wie wir sehen, bis auf den heutigen Tag in vielen Orten noch geglaubt wird, wurden mit der Einführung des Christentums, ebenso wie in der antiken Welt, als böse Geister bezeichnet, deren alleiniges Bestreben dahin zielt, die Anbetung des wahren Gottes seitens des Menschen zu verdrängen. Auf solche Weise hat der ursprüngliche Volksglauben an böse und gute Geister mit der Einführung des Christentums an innerer Kraft nicht verloren, sondern es änderte sich nur die äussere Form.
Am Dasein teuflischer Kräfte konnte kein Zweifel herrschen. Dafür sprachen allzusehr achtunggebietende heilige Zeugnisse und besonders die von Einsiedlern und Weltentsagenden, die ihr ganzes Leben mit dem Feinde der Menschheit im Kampfe lagen.
In den Überlieferungen der Heiligen wimmelt es von Beschreibun