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Herr Prof. Furtmüller hat in einem Vortrage gelegentlich der Erwähnung Pfister's das Verhältnis der Psychoanalyse zum Christentum gestreift. Pfister's Bestrebungen, mit Mittelschülern Deutungsversuche zu unternehmen, werden wohl nur sehr zweifelhafte Erfolge erzielen; denn diesen Übungen muss notwendig eine peinvolle Ängstlichkeit und Oberflächlichkeit innewohnen.
Die Wendung eines Theologen zur Psychoanalyse erscheint mir aber bemerkenswert und viel eher symptomatisch als „zufällig”, weil — wenn ich recht sehe — die beiden Gebiete doch in engerer Beziehung zueinander stehen, als man auf den ersten Blick hin anzunehmen geneigt ist.