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Der Verf. schreibt den von Fliess und Swoboda aufgestellten Begriff der Periodizität der Mathematik und Naturwissenschaft zu. Jede verlangt eine andere Fassung des Periodizitätsbegriffes zu ihrem Zwecke. Sofern er für die Neuro- und Psychopathologie in Betracht kommen soll, lautet seine Definition: „Einem Systeme von Ereignissen kommt die Eigenschaft der Periodizität zu, wenn in zeitlich gesetzmässigen Intervallen logisch verwandte Ereignisse eintreten, aus Gründen, die lediglich in der Organisation des Betroffenen liegen, ohne dass dafür ein äusserer Anlass oder doch ein entsprechender äusserer Anlass vorläge.” Periodisch in diesem Sinne sind nach Mugdan 1. bestimmte Zustände der Zyklothymie, 2. des manisch-depressiven Irreseins und 3. eines „periodischen Schwankens der Hirnfunktion”. Für den Psychoanalytiker kommt dieser Begriff nur insofern in Betracht, als die Frage aufgestellt werden könnte, ob eine periodische Abfuhr der Libidobesetzung angenommen werden soll; ob die Konsequenz gezogen werden darf, dass beim Fehlen eines solchen Abflussweges eine Libidostauung und damit der pathologische Zustand die Neurose zutage tritt.
Dr. Fritz Kolisch.