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Wohl selten habe ich bei einer Lektüre einen so ungetrübten Genuss empfunden, als bei diesem Werke von Stefan Zweig, das feine psychologische Beobachtungen in dem wunderbaren Gewände einer formvollendeten Sprache bietet. Alle vier Geschichten handeln vom Erwachen des Geschlechtslebens. Sie behandeln eigentlich halb Erwachsene. Es sind Menschen, die knapp vor der Reife stehen und ihr erstes grosses sexuelles Erlebnis mitmachen. Da ist ein vierzehnjähriger Knabe, dem sich ein schönes verführerisches Weib zu eigen gibt. Er kennt sie nicht, weil sie ihn immer im Dunkel der Nacht besucht. Er vermutet eine andere und verliebt sich in die andere und kann, als er die Wahrheit erkennt, die