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Ein 34 jähriger Fabrikant leidet eine Zeitlang an eigentümlichen Tagträumen, „Theaterstücke”, „Phantasien”, „Träume” nennt er sie selbst. Auch dem Nicht-Analytiker Hoepfner fällt ihre wunscherfüllende Tendenz auf; bei einer Psychoanalyse müsste sie noch deutlicher hervortreten. Patient erscheint immer als hervorragend klug und tüchtig, verhütet durch seine Umsicht Unglücksfälle und Verbrechen, auch solche, die gegen Feinde gerichtet sind, nimmt dabei auch Rache an seinen Feinden, indem er sie als schlechte undankbare Menschen darstellt, und benimmt sich doch grossmütig gegen sie. Auch in allerlei Künsten, wie Seiltanzen, glänzt er. Erotische Tageträume will Patient nie gehabt haben. Die Erlebnisse treten mit grosser Lebhaftigkeit auf, und wenn eines einmal im Gang ist, kann er es nicht willkürlich unterbrechen.
Marcus.