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Artur Schnitzler, das Vermächtnis, I. Akt. Emmy (spricht von ihrer Tochter). „Einer wird sie mir doch wegnehmen. Hugo ist jedenfalls der Beste. Es ist merkwürdig, wie er mich manchmal an meinen armen Mann erinnert.” Einerseits liebt die Tochter ihren Vetter, der an ihren Vater erinnert, andererseits hat die Mutter auf ihren Neffen übertragen und verwendet, wie so häufig, diese Neigung, mit der sie sonsts nichts anzufangen wüsste, dazu, ihre Tochter, die sie innig liebt, glücklich zu machen und will auch den Geliebten um so mehr an sich fesseln. — 2. Ebenda: Franziska: „Wenn er nicht mein Bruder wäre, hätte ich mich wahrscheinlich selbst in ihn verliebt.” —3. Ebenda. Franzika ist, was ganz unmotiviert scheint, mit dem höchst unsympathischen Dr. Schmid verlobt, den sie auch gar nicht liebt. Es fällt allgemein auf, dass er genau die Stimme ihres Vaters hat.
Marcus.