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Der Methodistenpriester Conrad Hooker aus Westfield, Mass., ein modern denkender Mann, wurde in der Weihnachtswoche von der Polizei wegen Diebstahls verhaftet. Er hatte eine kleine Manikurbüchse (manicuring set, auch manicuring box genannt. Box ist im Englischen wie Büchse im Deutschen ein vulgärer Ausdruck für „Vulva”) entwendet. Er gibt an, dass er in der Nacht vor der Tat 5 Schlafpulver genommen hat und „halb traumhaft” gehandelt haben muss. — Die Polizei lässt ihn laufen, der Geschäftsinhaber verzichtet auf eine Gerichtsverhandlung und die Gemeinde spricht ihm nach einer langen geheimen Sitzung einstimmig ihr Vertrauen aus — ihm zu gleicher Zeit baldige Besserung seiner kranken Nerven wünschend….
Hooker ist ein musterhafter Familienvater, zirka 50 Jahre alt, seine Frau ist viel älter als er (!). Er ist ein eifriger Antialkoholiker und predigt jede Woche gegen die Trunksucht.
Der Fall scheint mir eine eklatante Bestätigung für die Ansicht von Steke1 zu sein, dass die Kleptomanie eine sexuelle Wurzel zeigt und die gestohlenen Gegenstände Symbole sexueller Natur sind. Hier haben wir einen infolge relativer Abstinenz schlaflosen Mann, der in einem Rauschzustand sich eine fremde „Vulva” aneignet.
Das nachfolgende Bild bringt die Schachtel in natürlicher Grösse. Die Büchse ist mit Rehleder (Haut!), das zum Polieren der Nägel dient, überzogen und ist mit rotem Plüsch gefüttert. Die längliche ovale Büchse enthält Nagelfeilen (bekanntlich phallische Symbole), Polierpulver usw.1).