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Die Abhandlung Hoche's über die Paralyse hat etwas lehrbuchmässiges; sie ist indessen sehr gründlich; besonders wertvoll sind die differentialdiagnostischen Ausführungen.
Die Arbeit Spielmeyer's imponiert durch die Einheitlichkeit, die sie durch die Zergliederung der Krankheitsbilder nach den Prinzipien der Anatomie erhält; die Beschreibung der verschiedenen Formen der senilen und arteriosklerotischen Demenz ist vortrefflich. Dagegen kommen die funktionellen Psychosen zu kurz. Der „Zu spät-Komplex” (Jung) mit seinen verschiedenen Formen, die gerade für die depressiven Krankheitsbilder des Rückbildungsalters oft so wichtig sind, bleibt unerwähnt, ja, Spielmeyer setzt das Wort funktionell überhaupt in Anführungszeichen.
H. Rorschach, Münsterlingen.