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Cabanis spricht von der Jugend (Memoire IV, Seite 202-203.):
„Das Gehirn, erstaunt von den seltsamen Eindrücken, die zu ihm gelangen, kann anfangs nur schwer den wahren Sinn herausfinden; von ihrer Zahl und Neuheit verwirrt hat es nicht die Fähigkeit ihre Beziehungen zueinander zu erfassen.
Es ist der Augenblick, wo selbst in geordnetem und natürlichem Zustand das Gehirn am meisten von diesen Eindrücken empfängt, die wir als ihm eigentümlich bezeichnet haben, deren Ursachen in sainem Innern selbsttätig sind. Das ist auch der Augenblick wo die Einbildungskraft die grösste Macht ausübt, es ist das Alter der romantischen Ideen, aller Illusionen; Illusionen, die man weder künstlich erregen noch nähren darf, die aber plötzlich durch eine falsche Denkungsart auseinander gesprengt weiden. Dann wird das Liebesbedürfnis leicht in Religiosität verwandelt, in Gottesdienst! Man betet die unbekannten Mächte so leidenschaftlich wie eine Geliebte an, vielleicht weil man das Bedürfnis hat eine Geliebte anzubeten, weil alles aufgewühlt, alle Fibern reizbar, alle Sinne erregt sind und weil das unersättliche Bedürfnis zu fühlen, von dem man gequält wird, sich mit der Realität nicht ganz zufrieden stellen lässt.” —
I. S. Van Teslaar, Worcester, Mass.