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Es gibt zwei Wege, auf denen man zum Künstler und seinen Werken gelangt. Den einen geht der literarische Kritiker, den anderen der Psychologe. Otto Kaus betritt beide Wege, und das ist wohl das Zweckmässigste, um einen vollen Überblick über ein Kunstwerk zu erhalten. Dabei hat Kaus noch einen Vorteil vor vielen, nämlich, dass er bei seiner psychologischen Untersuchungsweise nicht an einzelnen Vorstellungsmassen, die determiniert und überdeterminiert werden und dabei sich sogar oft in einen metaphysischen Überbau verlieren, haften bleibt2), wie mancher Psychologe zu tun pflegt, wenn er die Zerfaserung eines Künstlers und seines Werkes angeht, sondern er geht von einer leitenden, kontinuierlichen Idee aus (leitende Fiktion im Sinne Adler's3).