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Dubois führt aus, dass die sogenannten Ausfallserscheinungen bei der Menopause ihrem Ursprung nach wesentlich psychischer Natur sind und eine psychische Behandlung erfordern. Walthard fand, dass nur bei 16 von 64 Patientinnen, bei denen er die künstliche Menopause herbeiführen musste, nervöse Beschwerden auftraten, und eine sorgfältige Anamnese ergab, dass diese 16 lange vor der Operation, ja vor der gynäkologischen Erkrankung Erscheinungen von Nervosität dargeboten hatten. Dubois behandelte zwei Patientinnen, welche die sogenannten Ausfallserscheinungen in hohem Masse darboten, aber schon als junge Frauen kastriert worden und damals nicht nervös erkrankt waren; die Erscheinungen traten erst mit dem „Altern” ein. Dubois kommt zu folgenden Schlüssen: Alle Vorgänge in der Genitalsphäre haben grossen Einfluss auf das Seelen- und Nervenleben, die Frage, was an verschiedenen, rein körperlichen Prozessen (Sekretion, Blutdruck usw.) mitspielt, ist noch keineswegs gelöst, auftretende Beschwerden werden durch das „seelische Verhalten” der Patientinnen gesteigert, Psychotherapie heilt oder bessert, die in der Menopause auftretenden Beschwerden sind ebenso psychischer Natur wie die entsprechenden in der Zeit der Menses, der Schwangerschaft (besonders, wenn sie unerwünscht ist) usw. Er schliesst mit einem Ausspruch Chomel's: „La médecine guérit quelquefois; elle soulage souvent, elle console toujours” und setzt hinzu: Chomel hätte betonen sollen, dass dieses Trösten auch heilt.
Hinrichsen.