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Die Psychoanalyse hat heuristisch mit philosophischen Begriffen gearbeitet, sorglos wie ein Kind mit Gott, Unendlichkeit und dem Tode spielt. Nun wächst sie heran, und man fordert strenge Rechenschaft. Die Philosophen wenden sich gegen die kritiklose Anwendung des „Unbewussten”. Die Analytiker machen es wie mit der Libido. So wie jetzt die Libido Freud's mit der ursprünglichen Libido nichts mehr zu tun hat, so wird jetzt in diesem Aufsatze das Unbewusste als ein besonderer Begriff der Psychoanalyse beschrieben und begründet.
Stekel.