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Auf verschiedene Anfragen erteilen wir nachfolgende Antwort: es ist nicht richtig, dass das Zentralblatt mit dem Schlusse dieses Jahrganges sein Erscheinen einstellt. Im Gegenteil! Die Vorbereitungen für den nächsten Jahrgang sind schon getroffen. Auch findet keine Änderung in unserer Haltung statt. Zahlreiche Briefe aus Ärztekreisen haben die Tatsache konstatiert, dass unsere Zeitschrift nur gewonnen hat und den Lesern viele neue Anregungen und neue Gesichtspunkte bringt. „Neue Gesichtspunkte in die Psychoanalyse zu bringen”, schrieb uns ein warmer, praktisch sich betätigender Anhänger der Psychoanalyse, „ist jetzt die Aufgabe aller Forscher. So wollen wir auf der beschrittenen Bahn fortschreiten. Nach wie vor soll unser Grundsatz „Strenge Selbstkritik und vollste Objektivität” lauten.”
Wir mussten davon absehen. die Hefte nach Materien zu ordnen. Die Autoren wollten nicht so lange warten und verlangten aus leicht begreiflichen Gründen rasches Erscheinen. Andere sind mit ihren Arbeiten noch nicht fertig und baten um Prolongation des Erscheinungstermines. Wir lassen daher die eingelaufenen Arbeiten in verschiedenen Heften erscheinen.
Von Dr. Wilhelm Stekel sind zwei neue populäre Schriften erschienen. „Das nervöse Herz”, in dem von ihm herausgegebenen „Hygienischen Zeit- und Streitfragen”, Verlag der Hofbuchhandlung Paul Knepler, Wien, und „Das liebe Ich” ein Grundriss einer neuen Diätetik der Seele, im Verlage von Otto Salle in Berlin. „Das liebe Ich” ist eine Sammlung der in den letzten zwei Jahren entstandenen Essays über Psychoanalyse und Psychologie. Es enthält auch eine Sammlung von Aphorismen, die bisher nicht publiziert wurden und die der Autor „Rund um die Psychoanalyse” genannt hat. Beide Arbeiten dürften nicht nur den Laien, sondern auch den praktischen Analytiker sehr interessieren.
Wir bitten unsere Mitarbeiter um Geduld. Es ist sehr unangenehm, lange auf die Publikation einer fertiggestellten Arbeit zu warten. Aber die Wahl der zu erscheinenden Arbeiten k