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„Ich bin in einem Badeort und gehe in ein Hotel, um mir ein Zimmer anweisen zu lassen. Dawird ein Stubenmädchen heruntergeklingelt und mit mir geschickt, um
mir ein Zimmer zu zeigen. Merkwürdigerweise führt mich die aus dem Haus heraus, ohne dass zwischen uns ausgesprochen wird, dass ich in eine Dependence geführt werde. Sie führt mich nun einen sehr langen Strand durch eine wimmelnde, sehr zahlreiche Menschenmenge bis wieder zu einem Gebäude. Und auf dem Wege dahin unterhalte ich mich, wie mit einer sehr guten alten Bekannten über alle möglichen Dinge, die eine sehr genaue Bekanntschaft verraten.”
Die Deutung dieses Traumes als religiöser Traum wäre fast unmöglich, wenn der Träumer nicht angeben würde, dass ihn das Mädchen an eine Freundin Marie X. erinnerte. Es fällt ihm auf, dass er nur Mädchen liebt, die Marie heissen. Dann erzählt er langmächtig die Geschichte seines Marienkultes, der in seiner Jugend eine grosse Rolle spielte. Der Traum wird nun verständlich. Er verlässt ein Haus, die Kirche, um nach einer langen Wanderung in ein zweites Gotteshaus zu kommen. Jetzt fällt ihm ein wichtiger Nachtrag ein: Der Weg, den ihn die Frau führte, war dunkel und führte in ein lichtes Haus. Er ist falsche Wege gewandelt. Maria, die ihm so wohl Vertraute, führt ihn im Dunkel des Lebens und zeigt ihm den richtigen Weg.
Die Spermatozoenphantasie, welche leicht erkennbar ist (das Land der Neugeborenen und Ungeborenen) beweist seinen Wunsch, ein neues Leben zu beginnen.