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In ruhiger, etwas zurückhaltender Weise wird die Neurosenlehre Freud's berührt, einige Winke über die Technik der Psychoanalyse schliessen sich an. „Das wichtigste ist, dass die Patienten in entspannter und harmloser Weise alles mitteilen, was ihnen eben durch den Kopf geht, auch wenn sie meinen, es sei unwichtig oder es gehöre nicht dazu oder es sei unsinnig. Mit besonderm Nachdruck aber wird von ihm verlaugt, dass sie keinen Gedanken ohne Einfall darum von der Mitteilung ausschliessen, weil ihnen diese Mitteilung beschämend oder peinlich wäre. Diese kritiklose Hingabe des Patienten an seine freisteigenden Einfälle ist die wichtigste Voraussetzung, der aber manche Patienten durch zu grossen „Widerstand” (vergl. später) anfangs nicht entspiechen. Die Analyse des Kranken hat nicht die Tendenz, auf ein bestimmtes Thema loszugehen, und nimmt auch nicht ein einzelnes Symptom zum Ausgangspunkt. Im Gegenteil, die psychische Oberfläche des Patienten schlägt das jeweilige Thema an. Dabei ist es gleichgültig, von welchem Thema der Patient ausgeht; seine Äusserungen bleiben ja immer individuell, und es ist selbstverständlich, dass er unter seiner Krankheit leidend und zur Behandlung beim Arzt erschienen, unwillkürlich bald Dinge vorbringen wird, die mit der