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Dubois definiert die Dialektik nach Eysler als: „Methode der Unterredung, begriffliches Verfahren (durch Entwicklung von Sätzen oder Wahrheiten aus Begriffen) logische Bewegung des Denkens von einem Begriff zum andern, mittels Aufhebung von Widersprüchen”. Der Zweck einer solchen Unterredung ist immer „die Vorstellungen, die Gefühle oder die daraus entspringenden Handlungen eines Menschen zu beeinflussen, ihn zu überzeugen, ihn zu unserer Ansicht zu bringen. Dialektik heisst somit die Kunst zu überzeugen”.
Wodurch die Vorstellungen korrigiert werden, ist nach Dubois belanglos. Nach der weiten Fassung, die der Begriff Dialektik bei Dubois bat, wirkt z. B. unter anderem auch die Autorität dialektisch. „Ich kenne keinen klareren Syllogismus als die Überlegung: Wenn ich nicht gehorche, werde ich geschlagen. — Menschen und Tiere reagieren bekanntlich lebhaft auf dieses Argument”. Auch alle Gemütselemente wirken nach Dubois Auffassung dialektisch. z. B. wenn sie einen Patienten zu seinem Vertrauensarzt führen, wenn er durch logische Überlegung zum Zutrauen zu seinem Arzte, zu Zuversicht und Hoffnung geführt wird. Es ist dialektisch, wenn man das Zutrauen des Patienten durch Erzählung erfolgreicher Kuren in analogen Fällen zu gewinnen sucht, durch statistische Angaben etc.
Eine Psychotherapie ist immer eine Belehrung, eine Richtigstellung falscher Ansichten, eine Bekämpfung unberechtigter Gefühlsreaktionen. Auch die Psychoanalyse als Therapie wird in diesem Sinne aufgefasst: „In einer vernünftigen Psychoanalyse kann ich nur eine Untersuchungsmethode sehen, welche uns manchmal erlaubt, tiefer in den Seelenzustand des Patienten zu blicken; Analyse ist aber an sich noch keine Psychotherapie; eine heilende Wirkung kann nur eintreten, wenn auf die Beichte eine Art Absolution folgt. Diese muss wiederum dialektisch beigebracht werden, durch den Hinweis auf die Nichtigkeit der Skrupel, der quälenden Selbstvorwürfe”.
Trotzdem also Dubois auch andere Methoden anerkennt, verwirft er doc