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Als Medizin betreibender absolvierter Mathematiker und Physiker hat der Rezensent namentlich das Vorwortmit grossem Vergnügen gelesen. Es ist ein erfreuliches Zeichen auf dem Wege der Annäherung der Biologie an die methodische Höhe der exakten Wissenschaften, wenn ein praktischer Arzt ein Werk schreibt, welches so weit den strengen Anforderungen eines theoretischen Physikers nahekommt. Bei der Gegenüberstellung von Mechanistik (Atomistik) und Ostwald'scher Energetik scheint der Verfasser letztere als einzigen Vertreter einer phänomenologisch sein sollenden Darstellungsweise zu betrachten. Diesbezüglich habe ich in dem sonst sehr reichhaltigen Literaturverzeichnis E. Mach's Wärmelehre vermisst. Mit Rücksicht auf den Rahmen dieser Zeitschrift will ich auf fachliche Einwendungen nicht eingehen, sondern nur allen, die sich für die Leistungen des Organismus interessieren, als ein Beispiel kritischer Behandlungsweise das Buch empfehlen, dem sachlich entgegenzutreten sich lohnt.
Dr. v. Beckh-W.