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Schlüssel — Schlüsselloch — Schlüssel ins Schlüsselloch stecken scheinen geeignete, häufig auftretende Sexualsymbole zu sein. Eine mir bekannte junge Dame hat wenigstens häufig kleine Schlüsselerlebnisse. Eines derselben schilderte ich bereits im Heft II des III. Jahrgangs. Vor einiger Zeit besuchte ich das neurotische Mädchen in einem Sanatorium, dessen Garten an einem See liegt. Wir ruderten. Zu diesem Zweck legte sie ein Kostüm an, das ihren kraftvollen Körper durchaus markierte. Sie befand sich unbewusst in starker Übertragung auf den Arzt. Auf der Rückfahrt sahen wir ihn, der in seinem Boote gleich uns der Landungsstelle zustrebte. Sie begann krampfhaft heftig zu rudern und sagte angsterfüllt. „O Gott, wenn wir nur schnell und sicher landen, ich kann mich nicht in diesem Kostüm zeigen.” Tadellos liefen wir ein. Die Angst, d. h. der verdrängte Wunsch, sich in diesem Kostüm zu zeigen, erfüllte sich nicht. Das Wichtigste, was kein Patient je vergass — so war es eingeschärft worden — war, den Bootsschlüssel sofort an den richtigen Ort zu legen. Sie raste wie besessen davon. Plötzlich blieb sie stehen mit angstverzerrten Mienen, um dann wieder davonzujagen. Natürlich kam sie gerade in dem Moment an, als das andere Boot landete. Sie ergriff den grossen, mit einer riesigen Holzklammer versehenen, nicht zu übersehenden Schlüssel, der mitten auf dem kleinen Brückensteg lag und eilte davon, sich halb tot schämend. Das Unbewusste hatte sich wieder einmal siegreich durchgesetzt. Sie hatte sich nun doch und viel ausgiebiger in dem Kostüm produziert als es bei einer verzögerten Landung der Fall gewesen wäre. Der Arzt hatte oft in der Behandlung gesagt: Ich kann den Schlüssel zu Ihnen nicht finden. Nun sagte ihm ihr Unbewusstes: da liegt der Schlüssel, und der Schlüssel ist mir Sexualsymbol; nur das kann mir helfen.
Neulich war sie auf wenige Tage verreist und hatte sich mit einem ihr ziemlich fernstehenden Herrn verabredet. Sie verpassten sich, fanden sich nicht, trotzdem sie