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Der Patient, von dem die hier besprochene Zeichnung stammt, ist heute 44 Jahre alt. Er hat seit 1897 die meiste Zeit in Anstalten zugebracht und leidet, wie sich heute mit Bestimmtheit sagen lässt, an Schizophrenie. Seine Krankengeschichte ist ausserordentlich kompliziert. Ich gebe hier ausser einem Überblick nur das für die Analyse Notwendige wieder.
Der Patient Z. ist kaufmännisch gebildet, hat sich aber, von seinen vielartigen Strebungen geleitet, in allen möglichen Berufen versucht. Er erkrankte zuerst 1897 an einer akuten Psychose, die in wenigen Wochen ablief und am ehesten als katatoner Erregungszustand zu taxieren ist. Im Lauf der nächsten Jahre stellten sich weitere Schübe ein, die bald unter dem Bilde katatoner Erregungen verliefen, bald an einfache, bald an querulatorische Manie erinnerten; wie aus Katamnesen hervorgeht, waren sie aber alle mit paranoiden Momenten vermischt. 1906 setzte eine ausgesprochene paranoide Phase ein, die zunächst noch mit katatonen Symptomen durchsetzt war. Mit dem Zurücktreten der letzteren änderte sich das paranoide Bild, das bisher durch anscheinend ganz inkohärente Grössen- und Verfolgungsideen charakterisiert gewesen war; es ging nun in einen vollkommen systematisierten Wahn über. 1909 bis 1911 war der Patient in Freiheit, arbeitete teils als Weber, teils als Schlosser, teils als Krankenpfleger. In dieser Zeit liess er fast plötzlich das Wahnsystem fallen. Vereinzelte Verfolgungs- und Grössenideen blieben zurück, doch konnte im Vergleich mit früher von einer sehr weitgehenden. Besserung gesprochen werden. 1911 kam der Pat. in die Anstalt zurück und zwar freiwillig, weil er sich hier ruhiger fühlt, und um den Brotsorgen zu entgehen.
Der Patient ist der Sohn „etwas seltsamer” Eltern. Er hatte schon als kleiner Knabe darunter gelitten, dass Vater und Mutter sich schlecht vertrugen. Er schwankte zwischen Vater und Mutter. Er war der Mutter feindlich gesinnt, weil sie den Vater beherrschte, und dem Vater feindlich, „weil er die Mu