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1. W. Knabe. 6½ Jahre. Er schläft zusammen mit dem Vater in einem Zimmer (im Schlafzimmer des Vaters). Die Betten stehen nebeneinander. Der Vater hat sich ausgekleidet und geht unter die „Federn” mit einem behaglichen Gefühl, nimmt ein Buch und will noch vor dem Schlafe lesen. Der Kleine, der es nicht ruhig ertragen kann, dass der Vater liest, besonders „Philosophische Dinge”, die er nicht verstehen kann und gerade deshalb eine starke, von Schmähungen begleitete Entwertung und Opposition demonstriert, sagt folgendes: „Du schläfst wie ein Kaiserl” — „Wieso?” — „Weil du ein weicheres Polster und eine bessere Bettdecke hast.” — „Also bitte, wollen wir sofort die Plätze tauschen.” — „Nein, das will ich nicht.” — „Nun, was möchtest du denn?” — „Ich möchte mit dir zusammen in deinem Bette schlafen.”
Das „kaiserliche” richtet sich wahrscheinlich nicht auf das Bett etc., sondern auf das Lesen eines Buches, dem er noch nicht gewachsen ist. Minderwertigkeitsgefühl — Männlicher Protest.
2. Derselbe Knabe. Bei dem Ankleiden des Oberhemdes arrangiert er die Sache so, dass er das Oberhemd über das Nachthemd arrangiert nur dann das letztere herunterfallen lässt. Auf die Frage, warum er es so macht, antwortet er: „Ich geniere mich.”
Minderwertigkeitsgefühl in Bezug auf den „kleinen Penis”. Sicherung in der Form, sich nicht kontrollieren zu lassen.
3. Der Vater liegt im Bette, es kommt die Mutter vorbei, fragt den Vater um etwas und nennt ihn mit einem gewöhnlichen Kosenamen. Der Kleine wird dadurch aufgeregt und sagt der Mutter folgendes: „Du darfst nicht meinen „Pup” (ein komischer Ersatz für „Papa”) „Karlchen”, sondern bloss „Karl” nennen. Der „Pup” gehört nur mir.”
4. Noch eine Nachtszene: es ist schon 11 Uhr. Der Vater liest. Der Kleine schläft nicht. — „Warum schläfst du nicht ein?” „Ich werde nicht einschlafen, bevor du nicht eine Zigarette geraucht hast.” — „Was hast du davon?” — „Ich bewundere, wie der Rauch aus den Nasenlöchern herauskommt.” — „Weisst du, da hast du eine Zigare