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Einen sehr beachtenswerten Fall von Gedankenübertragung im Traum berichtete mir unlängst einer meiner Schüler, ein Kandidat der Theologie. Das Vorkommnis ist so gut bezeugt und steht so fest, dass es an Ort und Stelle auf jene Kreise grossen Eindruck machte, die, an einer zum Teil veralteten scholastischaristotelischen Psychologie zähe festhaltend, das Bestehen eines Unterbewusstseins und der Telepathie hartnäckig leugneten. Der betreffende Kandidat hatte den Direktor seines Seminars um Weihnachtsurlaub gebeten, aber vorgeblich auf die Bewilligung gewartet, so dass er seinen Eltern schrieb, sie möchten seine Heimkunft nicht erwarten, er komme nicht. Nach einigen Tagen ward ihm aber gegen sein Erwarten der Urlaub doch noch bewilligt. Der Kandidat war nicht wenig überrascht, als er nach Hause gekommen, erfuhr, dass eine seiner Familie befreundete Dame seine