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Der bekannte Schriftsteller Stabsarzt Dr. Heinrich von Schullern hat in der Öst. Standeszeitung vom 15. V. 1913 einen Traum veröffentlicht, den er dem Traumdeuter Dr. Wilhelm Stekel gewidmet hat. Dieser Traum lautet:
Ein ganz junger Mann irgendwo in den U. S. A., sagen wir Sir James Brinton mit Namen hat jüngst seinen Vater verloren und eine Milliarde geerbt, auch Kunstschätze von unendlichem Wert und Pretiosen. Die Mutter war Jahre früher gestorben, Geschwister hatte er nie besessen. So kam es, dass der zarte Junge unter der Last der Milliarde beinahe niedersank. Er alleiniger Erbe all der Früchte jahrzehntelanger genialer Spekulationen seines Vaters! Der alte Sir Carleton Brinton war plötzlich infolge eines Herzschlages gestorben und man hatte kein Testament finden können. Wochen nach dem Ereignisse brachte der junge Brinton erst die nötige Tatkraft auf, ein Inventar des Besitzstandes anzulegen. Ganz am Schlusse seiner Arbeit betrat er seines Vaters Lieblingsvilla, in derem Parke nur Pflanzen aus fernen Ländern wuchsen, Pflanzen, die einen fremden Duft ausströmten und in Farben prangten, die man nie gesehen. Der Jüngling scheute sich lange Zeit, die Villa zu betreten; das Gefühl beherrschte ihn, dieses Blumenlusthaus habe der Vater nur für sich allein erbaut. Denn nur er selbst und sein alter Diener hatten es je betreten dürfen. So eilte James ganz scheu, nur gefolgt von einem seiner Sekretäre durch die Pracht der Räume.
Erst später einmal, als eine Spur von Ruhe zu ihm gekommen war und ihn die Villa stärker zu locken begann, gewahrte er darin eine Geheimtüre. Zu dieser passte ein zierlicher goldener Schlüssel, den er im geheimsten Fache von seines