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Ein 5 jähriges Mädchen versichert bei jeder Gelegenheit, sie werde ihren Papa heiraten. Einmal sagt er: „Aber geh, was sollt ich denn mit dir anfangen!” Sie antwortet: „Na, was du halt mit der Mama anfängst!”
Auch den kleinen Nachbarssohn möchte sie heiraten. Aber den Papa dazu.
Ihre 7jährige Schwester arrangiert ein Spiel folgendermassen: Sie und ihr etwas älterer Bruder „heiraten”. Grosse Zeremonie unter einem Baum, der ich leider nicht beiwohnen durfte. Dann bekommen sie ein Kind (die Puppe wird in die Wiege gelegt). Die kleine Gretel möchte auch „Kind” sein, wird aber abgewiesen: „Das passt nicht. Du musst die Köchin sein!” Wenn das Spiel soweit gediehen ist, geht es nie weiter. Meinen Vorschlag, mit dem Kind spazieren zu gehn, lehnen sie blasiert ab. Es geht ihnen wie den Grossen: nachher — wissen sie nichts mehr anzufangen.
F. Tenebris.