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Zwei analysierte Fälle von Schizophrenie, die leider, wie alle derartigen Arbeiten, ein eigentliches Referat nicht möglich machen. Die freigebige und vollständige Produktion, die der erste Fall aufwies, erlaubt es dem Autor interessanterweise, das Material fast ohne Zwischenerklärungen im Wortlaut des Patienten wiederzugeben, während der zweite Fall viel komplizierter ist. Viele Erscheinungen, besonders des zweiten Falles, zeugen von der Richtigkeit der Jung'schen Anschauungen über die regressive Wiederbelebung archaischer Denksysteme. Bei beiden Patienten fällt dem Mutterkomplex die Hauptrolle zu. In dem eisten Falle trat einige Wochen nach der Analyse weitgehende Besserung ein, doch spricht sich der Autor über den Zusammenhang der Besserung mit der Analyse nicht aus. Die Analysen sind sehr vorsichtig dargelegt. Der Autor vermeidet auch die Klippe, irgendeinem einzelnen Faktor eine psychologisch ätiologische Wichtigkeit beizumessen. Es zeigt sich immer klarer, dass die psychologische Basis der Schizophrenie eine sehr breite ist, und dass einzelne hervorstechende Faktoren, wie z. B. das oft vorhandene starke Hervortreten der homosexuellen Komponente, sich zum ganzen Bilde höchstens so verhalten, wie ein einzelnes Symptom sich zu einer Diathese verhält.
Dr. Rorschach.