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Der fleissige Autor bietet uns drei sehr genaue Analysen von Zwangsneurosen, wie wir sie in dieser Genauigkeit — den bekannten Fall von Freud ausgenommen — kaum besitzen. Alle drei Fälle sind sehr interessant und in jeder Hinsicht bemerkenswert. Jones arbeitet nur mit Freud'schen Mechanismen, aber er weiss sie mit einem solchen Scharfsinn zu gebrauchen, dass er zu den weitgehendsten Schlüssen kommt. Er sagt selbst: „Die oben besprochenen Analysen stimmen in allen Einzelheiten mit den Resultaten überein, mit denen uns Freud in seinen scharfsinnigen Studien bekannt gemacht hat, welche die Natur und den Ursprung der zwangsneurotischen Symptome und die psychologischen Mechanismen, die ihre Entstehung charakterisieren und sie von ähnlichen Krankheiten, besonders der Hysterie unterscheiden, aufgedeckt haben. In einigen Fällen bot sich uns Gelegenheit, die aus einem gegebenen Konflikt resultierende Obsession mit der Art der Symptome, die wahrscheinlich bei einer Hysterie unter denselben Umständen entstanden wären, zu vergleichen. Dies noch weiter zu kommentieren, würde nur Freuds Worte wiederholen heissen, und ich begnüge mich daher mit einigen mehr allgemeinen Bemerkungen, die sich mir während der Analyse aufdrängten. In der Zwangsneurose scheinen die Hauptkomplexe, die sich um den Kern des Inzestes gruppieren, die des Schautriebes, Sadismus, der Homosexualität und des Analerotismus zu sein; diese vier traten in allen von mir untersuchten Fällen am stärksten hervor. In einigen Fällen dominierte der Hass das Krankheitsbild nicht in dem Masse, wie bei Freud's klassischem Fall. In bezug auf diesen Punkt sagte mir Freud einst, dass man zwei Typen der Zwangsneurose unterscheiden könne, einen, in welchem das sadistische Element, einen anderen, in welchem die Schaulust (einschliesslich Wissensdrang usw.) stärker hervortritt.” Dazu möchte ich bemerken, dass in allen Fällen von Zwangsneurose, die ich zu analysieren Gelegenheit hatte — und es waren deren nicht wenige — die Neurose