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Heureka! Eine grosse Wahrheit ist gefunden worden und alle Ochsen sollen zittern, da den Göttern wieder eine Hekatombe geweiht wird, wie nach der Entdeckung des pythagoräischen Lehrsatzes. Sadger hat das grosse sadistische Rätsel gelöst: Er sagt wörtlich: „Da hätten wir die Lösung eines grossen sadistischen Rätsels: man tut dem Partner im Liebesleben nicht darum weh, um ihn zu quälen, sondern weil man vom eigenen Schmerz Lust empfindet, die man dem anderen auch schaffen möchte. Ja, der vorausgegangene Schmerz wird dann zu einer ganz besonderen Würze der folgenden Lust, die er nach dem Gegensatzprinzip noch erheblich steigert, sowie auf einem anderen Felde die Schweizer Essschokoladen nicht einfach süss sind, sondern einen Beigeschmack von Bitterkeit haben.” Zu dieser fundamentalen geistreich gefassten Wahrheit, die uns erklärt, dass ein Sadist seinem geschlechtlichen Partner den Bauch aufschlitzt, weil er sich auch gerne ein kleines Harakiri machen möchte, kommt eine zweite: „So drängt sich mir allmählich die Überzeugung auf, dass die sadistisch masochistischen Phänomene auf eine konstitutionell erhöhte Haut- — Schleimhaut — und Muskelerotik zurückgehen.” Alle Erstlingsdramen unserer grossen Dichter wimmeln von Mord und Todschlag. Die