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Das letzte Heft dieser Zeitschrift ist offenbar der Analerotik gewidmet. Der Autor verweist darauf, dass der aktive oder passive Charakter der Triebe von der jemaligen Form des als erogene Zone fungierenden Organes abhängt. Die Aktivität des einen stamme von der schwellenden vorspringenden Form des Phallus, der eindringen wolle. Darauf habe ja Federn seine von Jekels akzeptierte Hypothese der Entstehung des Sadismus aufgebaut. (Dass diese Hypothese den ebenwo häufigen Sadismus der Frau übersieht, sei hier nur in Paranthese hervorgehoben.) Der Homosexuelle fühle sich nun immer als ein Rezeptaculum. Es gäbe daher nur eine passive Homosexualität, die aktive sei nur ein Schein und ein Spiel, die Hauptsache bei beiden Formen sei der Drang nach analerotischer Befriedigung. Jeder genaue Kenner der Homosexualität wird über diese Hypothese lächeln müssen. Die Analerotik spielt bei den Homosexuellen keine grössere Rolle als bei den anderen Neurotikern und alle die feinen Zwischenspiele zwischen Mann und Weib, die bei der Entstehung der Homosexualität eine so grosse Rolle spielen, und deren geschlossene Darstellung noch aussteht, kommen bei Jekels nicht in Betracht. Die Form der erogenen Zone, die Höhlenform des Anus ist die Hauptsache. Doch lassen wir den Autor seine Ansichten mit seinen Worten vortragen: „Beim Liebesakt übernimmt der Homosexuelle beide Rollen, er ist sowohl Subjekt als Objekt: infolge der Identifizierung mit der Mutter; gleichzeitig sieht er in seinem Liebesobjekt seine eigene in die Kindheit rückversetzte Person.” Bisher können wir Jekels folgen und ihn auch bestätigen. Aber nun kommt der Sturz ins Bodenlose der Analerotik: „Und der Zweck dieses Arrangements? In Ansehung der Situation wohl kaum etwas anderes, als, um durch die in der Rolle der Mutter bewirkte Analreizung des Objekts — die jedoch infolge den Identifizierung zu seiner eigenen geworden ist — sich dieselbe Lust zu verschaffen, die ihm in der Kindheit zuteil wurde, als die Mutter seine Analeroti