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Hr. Bleuler-Zürich begrüsst die Anwesenden und schliesst aus der Gegenwart der zahlreichen Gäste, dass das Interesse für die Sache, die der Verein vertritt, gross ist und ständig wächst. Die Fächer, um deren Propagierung und Verbreitung er sich bemüht, sind bisher im akademischen Unterricht vollständig vernachlässigt, sowohl zum Schaden der Psychiatrie, als zum Schaden der anderen medizinischen Fächer. In diesen Versammlungen des Vereins sollen alle Richtungen zu Worte kommen, ein Prinzip, das der Verein immer festgehalten hat, dessen weitere Geltung schon darum erforderlich ist, weil heute auf dem Gebiete der medizinischen Psychologie sichtlich Widersprüche vorliegen. Es ist auf dem ganzen Arbeitsgebiet viel Neues zu tun, es gilt objektiv und unparteiisch zu sein, schon darum, um jeder Verknöcherung vorzubeugen, die mit absoluter Notwendigkeit dann eintritt, wenn man eine einzige Theorie von vornherein als richtig anerkennt, innerhalb dieser bleibt und alle anderen Meinungen ausschliesst.
Als Vorsitzender des Vereins dankt Bleuler den Kollegen in Wien, die sich um das Zustandekommen des Kongresses bemüht haben, den HHr. Prof. Raimann, Prof. v. Wagner, der dem Verein den Hörsaal seiner Klinik zur Verfügung gestellt hat, Prof. Obersteiner als Präsidenten des Wiener Vereins für Psychiatrie und Neurologie. Der Vorsitzende bedauert, dass die HHr. Prof. Bernheim und