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Gretel unterhält sich mit ihrer Grossmutter über das Alter verschiedener Leute. „Wie alt ist Papa?” — „50 Jahre!” — „Und Mama?” — „39 Jahre?” — „Und du Grossmama?” — „Ich bin 71 Jahre alt!” — „Ach so alt! Dann ist es aber höchste Zeit, dass du bald stirbst!”
Traudi sieht wie eine Mutter ihr Kind nährt. „Nicht wahr, Mama, ich habe so an dir getrunken, als du noch eine Kuh warst?”
Ilse fragt ihre Mama: „Warum hast du denn eigentlich zwei solche Trinkfelsen, da das Brüderchen doch immer nur aus einem trinkt?”
Otto hat seinen Vater verloren. Liesel geht voll inniger Teilnahme zu ihm und sagt ihm die tröstlichen Worte: „Weine nicht, Otto, deine Mutter nimmt bald einen anderen Mann.”
Die Lehrerin ermahnt die Kinder, die älteren Leute und die Respektspersonen nicht in den April zu schicken. Da tritt ein kleines Mädchen hervor und fragt: „Ob denn der Papa die Mama in den April schicken dürfe? „Jawohl, das darf er!” Ja, aber darf denn auch der Papa zur Mama sagen: „Weisst du, wir haben diese Nacht ein Kind gekriegt?”
Fritz wird von seinen Eltern zur Wohltätigkeit angehalten. Bei Katastrophen, Überschwemmungen u. dgl., muss er immer aus seiner Sparbüchse ein Scherflein beitragen. Einst wollte ihm eine zu Besuch anwesende Tante drei Mark für seine Spardose schenken mit den Worten: „Du sparst ja so fleissig?” Fritz lehnte dankend das Geschenk ab. „Ach Tante das hat gar keinen Zweck! Hat man etwas gespart, dann kommt doch gleich wieder ein Erdbeben oder eine Überschwemmung.”
Die Schulkinder sollen gegensätzliche Adjektive nennen, z. B. klein und gross, dick und dünn, lang und breit. „Nun” fragt der Lehrer, „wer weiss den Gegensatz von „frei”?” Klein Lieschen steht schüchtern auf: „Besetzt, Herr Lehrer.”
Auf dem Schwarzwald, in der Gegend von B. tragen die Buben eine Tracht mit roten Westen. Kasper hat seine erste rote Weste geschenkt bekommen, als bald darauf seine Grossmutter starb. Der Vater erklärt, mit der roten Weste könne Kasper nicht zur Leiche. Ach meint Kasper, „wenn ich die r