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In einer Monographie über den bekannten Alchimisten Nicolas Flamel beschreibt Albert Voisson einen Traum, der angeblich Flamel zum Studium der Alchimie inspiriert hat.
Es erschien ihm ein von leuchtendem Schein umgebener Engel, der ein Manuskript in der Hand hielt, auf dessen Deckel fremdartige Schriftzüige geschrieben waren.
„Flamel”, sagte er, „schau dies Buch genau an, Du verstehst nichts davon, weder Du noch viele andere, aber eines Tages wirst Du das sehen, was noch keiner vor Dir gesehen hat.” Flamel streckte die Hände nach ihm aus und der Engel verschwand.
Flamel dachte nicht mehr an die Vision, die ihn so beeinflusst hatte, als er eines Tages im Jahre 1357 von einem Unbekannten, der Geld brauchte, ein altes, mit seltsamen Ziffern verziertes Manuskript kaufte, für das er zwei Florins bezahlte. „Derjenige, der das Buch verkaufte, wusste nicht welchen Wert es hatte, ebensowenig wie ich, der es kaufte. Ich glaube, dass es von armen Juden gestohlen war oder versteckt an der ehemaligen Stelle ihrer Behausung gefunden worden ist.” (Zitiert aus dem „Liore des figures hiérogliphiques”.) Nachdem er das Buch genau betrachtet hatte, erkannte er es als das wieder, welches er in seiner Vision gesehen hatte.
Dr. A. S. Resink.
Die Amerikaner sind auch in der Psychoanalyse im ersten Treffen. Die bekannten Neurologen William A. White und Smith Ely Jeliffe geben eine neue Zeitschrift heraus, die sich „The Psychoanalytic Review” (A Journal devoted to the Understanding of human Conduct) benennt. Wir wünschen dem neuen Bruderorgan einen stattlichen Leserkreis.