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Verf. hält das, was er in seiner Vorrede verspricht: Dem Laien im Tone leichter Plauderei, ohne Unruhe und Schaden zu stiften, zu erklären, was die moderne Wissenschaft unter nervösen Herzen versteht; zugleich sagt er dem armen, gequälten, sich in Angst und Sorge verzehrenden Herzen einige Trostworte.
Ausgehend von der normalen Tätigkeit des Herzens erkennt er an, dass die Zahl der organischen Herzkranken in unseren Tagen entschieden gestiegen ist und erblickt die Ursache dieser Zunahme in zwei Dingen: In der überhandnehmenden Nervosität und dem häufigen Auftreten der Influenza, ferner in der übertriebenen Anwendung des Sports, in der Zunahme des Alkoholkonsums und in den Geschlechtskrankheiten.
Er kommt dann zur Besprechung der nervösen Herzkrankheiten, deren am meisten hervortretendes und den Patienten am gewaltigsten beunruhigendes Symptom das anfallsweise auftretende Herzklopfen und die Schmerzen in der Herzgegend sind. Er schildert an mehreren Beispielen (der Jüngling, der zwischen der Vereinigung mit der unbemittelten Jugendgeliebten auf der einen Seite, und dem ihm in Aussicht gestellten reichen Mädchen hin und her schwankt; die unglücklich verheiratete Ehefrau, die ihren Mann schätzt, achtet, ihm dankbar ist, aber ihn nicht liebt; der