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Die Arbeit verteidigt die bekannte Auffassung der engeren Freud schule über das Unbewusste. Von besonderem Interesse ist die Tatsache, dass Brill die Träume seiner Patienten erst nach einigen Wochen zu analysieren beginnt, bis er bereite ein Bild von ihrer Persönlichkeit gewonnen hat. Ich halte dies Vorgehen für falsch und gefährlich. Denn gerade die ersten Träume des Analysierten klären uns über die Phänomene des Widerstandes am besten auf und geben eine bestimmte Richtschnur für die Analyse. Durch die Träume lernt man den Kranken kennen und kann ihn immer wieder darauf aufmerksam machen, dass er sich vor der Heilung fürchtet und seine Neurose verteidigt. Doch es zeigt sich wieder einmal, dass jeder Psychotherapeut seine eigenen Wege geht.
Stekel.