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Ein Mann erwacht eines Morgens fast vollkommen blind, so dass er nur hell und dunkel unterscheiden kann. Die genaueste Untersuchung ergibt als wahrscheinlichste Diagnose Hysterie. Die Analyse zeigt ein sehr interessantes Material und die Motive dieses Blindseins als Wunsch. Der Mann ist unglücklich verheiratet und wollte seine Frau nicht sehen. Vorher hatte er ein wichtiges Erlebnis. Sein Chef beschuldigte ihn, er schenke einer Frau zu viel Aufmerksamkeit, so dass eiserne gut dotierte Stellung verlor und sich mit einem geringeren Gehalt begnügen musste. Er hatte sich ein Haus gebaut, das er nun verlieren konnte. Infolge der Blindheit konnte er nun gar nicht mehr arbeiten. Er wollte für seine Frau nicht arbeiten, sein Heim machte ihm keine Freude, weil seine Frau drinnen waltete und seine Blindheit hiess: Ich will meine Frau nicht sehen. In den Träumen, die seit der Blindheit auftraten, war er in dem Kämpfen der Sieger, während er bisher immer unterlegen war. Mit der Krankheit triumphierte er über seine Frau. Seine Träume