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Dass diese Arbeit, die gar keine neuen Gesichtspunkte über die wichtige Frage der psychischen Depressionen bringt und ein Konglomerat aus Dubois und den Gedankengängen darstellt, die der Autor in seinem Buche „Der defekte Mensch” publiziert hat, an erster Stelle erscheint, hat seinen besonderen Grund. Diese Publikation enthält nämlich eine der jetzt so beliebten und lohnenden Angriffe auf Freud und seine Schule. Man wird mir das Zeugnis nicht versagen, dass ich mich von diesem Einflusse frei gemacht habe und strenge Kritik an vielen der kritiklosen Publikationen der letzten Zeit übe. Aber ich mache es offen und ehrlich, nenne die Namen und weise die Fehler auf. Aber diese Arbeit nennt keinen Namen und gefällt sich in dunklen Anspielungen und Hinweisen…. Sie ist ein Überfall aus dem Hinterhalte. Und zu so etwas gibt sich die erste führende medizinische Zeitschrift Österreichs her, einem Manne gegenüber wie Freud, der die ganze Welt mit seinen Ideen befruchtet hat und selbst in seinen Fehlern grösser ist, als seine Gegner, die ihn und die Grösse seiner Auffassung und seines Kampfes nicht verstehen! Dass man heute von einer Wiener Schule spricht, verdanken wir Freud, der uns einen neuen Weg zur Forschung und Heilung gezeigt hat. Dass er sich in Irrtümer verrannt hat, dass er auf Abwege geraten ist, gibt Menschen, die von der Tragweite seiner Ideen noch keine Ahnung haben, nicht das Recht, ihn mit ein paar lächerlichen Bemerkungen abzutun. Der Autor wendet sich gegen die „oft belletristische Wissenschaft” der Psychoanalyse. Er hätte am wenigsten Grund über Belletristik und Journalismus loszuziehen. Glaubt er, dass seine journaliste Tätigkeit vergessen ist? Dass man nicht weiss, dass er sich viele Jahre und noch heute mit erotischen Witzblättern intim und mit dem Herausgeber eng liiert befasst? Ich brauche nur auf die bekannten „Wiener Karikaturen” hinzuweisen. Und dieser Forscher, der doch von dieser Mitarbeiterschaft her die Bedeutung des Sexualtriebes wenigstens als E