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Eine bei mir wohnende Dame, die die Kur gebrauchte, vermisst eines Tages ihren Schirm. Das Haus wird danach abgesucht, im Badehause, in jedem Geschäfte, wo sie die letzten Tage verkehrte, wird nachgefragt, doch ohne Erfolg. Und sie findet sich nach mehreren Tagen schon darein, den wertvollen Schirm verloren zu haben, als sie am nächsten Morgen früh eilig aus ihrem Zimmer kommt, und mir erzählt, sie habe geträumt und ihren Schirm am Hauptbrunnen stehen sehen. Sie wolle nun sofort hin, ihn holen. Und richtig hat sie den Schirm dort durch das Brunnenmädchen wieder erhalten, das ihn eines Abends dorten stehen fand.
Der Gedanke, den Schirm auch dorten zu suchen, wo sie täglich 3 mal hinging, ist der Dame im Wachen nicht gekommen, trotzdem es das Nächstliegende gewesen wäre.
J. Page.