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I. Die archaische Psychologie sieht im postmortalen Leben der Psyche ein autopsychoanalytisches Problem (Fegefeuer, Kamaloka), in welchem die Seele von den libidinöstriebmässigen Komplexen gereinigt wird und so sich verallgemeinert2), was auch der Zweck der Wissenschaft ist! Darum ist Yama, die Personifikation dieser postmortalen Autopsychoanalyse auch der Gründer und Leiter der Mysterienkulte. Die „moderne” Wissenschaft hat das Problem im „Zweck der Wissenschaft überhaupt” noch nicht ernsthaft gestellt, wie Kant die „transzendentalen Bedingungen der Wissenschaft überhaupt” untersuchte. (Hier liegt der Angelpunkt der Thosophie.)
II. Diese reinigende (sublimierende) Kraft des transzendentalen „Ich bin” (vgl. Jam Mauvs in Secret Doctrine. Index = Ichkomplex Jungs? = Ichtrieb der Psychoanalyse?) ist in verschiedenen Mythen symbolisiert (S. Michael, der Heros Invincibilis der Kath. Hymne, Mithras, der unüberwindliche Kämpfer — das ganze Buch der Toten in den ägyptischen Mysterien — der Mythen von Narada im Orient, der „Spion”, das „Affengesicht”3), der „Zwistsucher” usw., vergl. Secr. Doctr. II. 52.)
III. Derautopsychoanalytische Prozess ist in den verschiedenen Mythen und so weiter vom „letzten Gericht” symbolisiert. Diese werden metapsychologisch erweitert zu der Theorie vom Weltuntergang (denn Seele und Welt sind analog gebildet, das transzendentale quid juris der metapsychologischen Methode). Vergleiche z. B. folgendes Zitat aus Comtesse Agenor de Gasparin, Horizons célestes, 250. „Die Vergangenheit lebt und spricht, die entrückten Horizonte reihen sich im Vordergrunde auf. Das Vergessen, dieses Gebrechen unserer Natur ist vernichtet. Was der Mensch empfunden hat, was er getan