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Eine „Zeitschrift für Sexualwissenschaft” (Internationales Zentralblatt für die Biologie, Psychologie, Pathologie und Soziologie des Sexuallebens) werden Professor A. Eulenburg und Dr. Iwan Bloch im Verlage von A. Marcus & Weber (Dr. jur. Albert Ahn) in Bonn herausgegeben.
Dr. Max Hirsch (Berlin) gibt ein neues Archiv heraus: Das Archiv für Frauenkunde. Es soll das gesamte Frauenleben von biologischen und psychologischen Gesichtspunkten erforschen. Eine Reihe bedeutender Mitarbeiter sichert dem Archiv ein allgemeines Interesse.
Grenzfragen der Medizin und Pädagogik. Unter diesem Titel gibt Dr. Wilhelm Stekel eine längere Reihe kleiner Schriften heraus, die sich mit den Erziehungsfragen auf Grund ärztlicher Erfahrung befassen werden. Die ersten Hefte enthalten: Amtsgerichtsrat Dr. Erich Wulffen: Kriminalität und Erziehung; Dr. Magnus Hirschfeld und Dr. Ernst Burchardt: Homosexualität und Erziehung; Dr. Beni Buxbaum: Der Kopfschmerz ein Erziehungsproblem; Dr. Wilhelm Stekel: Die Prophylaxe des Stotterns. Mitarbeiter, welche einschlägige Themen behandeln wollen, werden ersucht, sich an Dr. Stekel zu wenden. Der Umfang jeder Arbeit darf drei Druckbogen nicht überschreiten.
In der im Verlage von L. Staackmann in Leipzig erscheinenden neuen Revue „Der Turmhahn” behandelt Dr. Wilhelm Stekel die Wandlungen der Psychoanalyse in einem Artikel „Probleme der modernen Seelenforschung”.