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(Autorisierte Übersetzung von Dr. Ignaz Dubrowicz.)
Bevor ich auf mein Thema eingehe, möchte ich einige Worte über das uns zur Verfügung stehende Material sagen. Hysterie in den verschiedensten Schattierungen und Ätiologien, diverse psychasthenische Zustände, und endlich eine erhebliche Anzahl von Zyklothymiefällen das wäre so der Hauptkern unseres Krankenkontingents. Jetzt werden wir uns aber lediglich im Rahmen des Themas: Zyklothymie und ihre Kombinationen bewegen.
Seit einer Reihe von Jahren sammle ich Beobachtungen und sichte mein Material im allgemeinen in der Richtung der temporären und periodischen Schwankungen des seelischen Tonus, seiner Hebungen und Senkungen. Die Welle, ein gewisser Rhythmus stellen augenscheinlich ein biologisches Phänomen dar. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Zufluss und Abfluss der Lebensspannung (vitalen Intensität) ihre tiefsten Wurzeln in ferner Vergangenheit der Menschheit hat, in jener Vergangenheit, als noch der Lebensrhythmus der Natur die primitive Organisation des der Natur so nahen und sich sogar ihr eins fühlenden Menschen viel mächtiger beeinflusste. Es wurde ja die Menschheit selbst aus dem Schoss dieser Natur geboren. Trotzdem sich der Mensch während seiner langen Entwicklungsgeschichte von der unmittelbaren Einwirkung der physischen Naturfaktoren in beträchtlichem Masse frei gemacht hat, spiegeln sich die biologischen Einflüsse bis auf den heutigen Tag in den Intensitätsschwankungen des psychischen Tonus nicht minder ab. Um nur ein Beispiel anzuführen, sei auf die Frequenz der Selbstmorde hingewiesen, die im Zusammenhang mit den Jahreszeiten gesetzmässigen Schwankungen unterworfen ist.
Aber auch abgesehen von solchen Fällen möchte ich behaupten, dass die Veränderung der Tonusintensität bald nach der negativen, bald nach der positiven Seite ein universelles Phänomen in der Psyche des Menschen darstellt. Nur ist der Diapason dieses Phänomens, wenn man sich so ausdrücken darf, sehr weit — von den an einem Ende stehenden k