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In der Notiz von P. Bykow „Einem lichten Andenken” ist der Text eines Traumes angeführt, den W. Garschin dem Autor der Erinnerungen an den auf tragische Weise umgekommenen Dichter erzählt hat.
„Ich sah mich verirrt auf einem weiten, wie das Meer uferlosen Felde. Das Feld war kahl, der Boden glühend. Über mir strahlte der Himmel in einem rötlichen Glanze, und es schien mir, ich weiss nicht weshalb, als wäre dies verdünntes Blut. Und trotz des Tageslichtes war am Himmel ein Stern, der vor mir herging und mir gleichsam den Weg wies. „Aber warum muss ich gerade in seiner Richtung gehen?” — kam mir in den Sinn, und ich wandte mich, dem Stern zum Trotz, nach der entgegengesetzten Richtung. Aber was geschah? Der Stern, der verhängnisvolle, machtvolle Stern, stand wiederum vor mir, auf meinem Wege. Mit einer mir im Wachen nicht eignen Hartnäckigkeit wandte ich mich nach links und fürchtete sogar den Himmel anzuschauen. Ich senkte mein Haupt und fühlte trotzdem den Stern über mir. Ich blieb stehen, setzte mich zum Ausruhen nieder — mein Stern stand ebenfalls unbeweglich. Es schien mir, als ob ich lange geruht hätte. Ich sprang auf und fing an, nach der entgegengesetzten Seite zu laufen. Der Stern lief mit mir, und endlich zeigten sich die verschwommenen Umrisse der Stadt. Ich beschleunigte meine Schritte, doch plötzlich stand vor mir ein dichter Wald von Palmen der verschiedensten Arten. Ich liebe Palmen sehr, hier jedoch ärgerten sie mich, weil ich keinen Ausgang aus diesem Wald sah. Der Lärm aus der Stadt nahm jedoch unterdes zu. Ich vernahm deutlich Geschrei und Gestöhn und empfand den glühenden Wunsch, so schnell als möglich irgend jemandem zu Hilfe zueilen. Ich fand mit Mühe durch die dichten Kronen der Bäume meinen Stern. Er strahlte noch heller, während der Himmel dunkler wurde, und die Schatten der Dämmerung sich bereits ausbreiteten. Der Wald war weit hinter mir zurückgeblieben. Die Stadt lag ganz nahe vor mir … Und plötzlich verlosch mein Stern. Eine dichte, undurch