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Die Studie Mayers über die abnormen Glücksgefühle, die sich der Psychoanalyse enthält, ist eine sehr interessante und genaue Schilderung und Festlegung gewisser abnormer Gefühle. Er unterscheidet zwischen dem Glücksrausch und dem Glücksaffekt. Beim Glücksrausch ist etwa an die Empfindungen der Mystiker zu denken und der Autor knüpft an eine bedeutsame Stelle aus Heinrich Suso an. Die Gegenstände und alle Fragen des Gegeustandsbewusstseins verschwinden: „Vergessen seiner selbst und aller Dinge”. Was an ihre Stelle kommt, wird bildlich als ein glanzreicher Widerschein, als ein Sehen und Hören, was formlos und weiselos ist und doch aller Formen und Weisen freudenreiche Lust in sich hat umschrieben. Diese Metafer von der inneren Helle, die sich in fast allen Schilderungen des Glücksrausches findet, ist ebenso wie die oft verwandte Bezeichnung „Süssigkeit” von ähnlichen Gefühlserlebnissen in gegenständlicher Einstellung entnommen. Im Bewusstsein ist nichts von äusserer oder innerer Bewegung, Abschluss von der Welt ist das alleinige Gefühl des Glücksberauschten. Trotzdem aber wohnt dem Gefühl im Glücksrausche eine Bewegungstendenz inne, nicht mit dem strebenden Ich nach aussen, sondern gegen das aktuelle Ich gerichtet, es gefährdend, zur Aufgabe seiner selbst drängend. Hier sei zu beobachten, was Geiger im Zusammenhang derartiger Erlebnisse zuerst aufwies, dass nämlich dieses Sichverlieren des Ich im Gefühl mit dem Phänomen der Vereinigung von Ich und Gegenstand nahe verwandt ist. Geiger hat gezeigt, wie solche Erlebnisse der Auflösung und ebenso der Ausweitung des Ich bei der einfühlenden Einstellung auf Kunstwerke aus der Vereinigung der aus der Spontanität des Ich stammenden Stimmung mit dem Stimmungscharakter des Gegenstandes hervorgehen können. Der Glücksrausch aber ist gegenstandslos: und so eint sich das Ich, wenn es sich ihm hingibt, mit etwas ganz allgemeinem, mit Gott, mit dem All. Der Autor zitiert verschiedene Schilderungen entsprechender Gefühle. Das eine zei